Unterwegs in Berlin


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Unterwegs in Berlin -

mit dem Bus oder PKW, mit der U, S- oder Straßenbahn, zu Fuß, mit dem Schiff, mit dem Fahrrad und anders

- allein oder mit der Gruppe

Hier finden Sie Berlin-Programme

Reisebus

Wenn Sie mit einem Reisebus nach Berlin kommen, werden Sie wahrscheinlich ihr gesamtes Besuchsprogramm mit dem eigenen Bus absolvieren. Das ist sehr bequem, denn in Berlin viele Bushaltestellen bzw. -parkplätze für interessante Ausstiege und Spaziergänge, und Sie können ihre Souvenirs, Jacken, Regenschirme und andere nützliche Dinge in der Gepäckauflage verstauen.

Selbstverständlich können Sie in Berlin einen Bus auch Stunden- oder Tageweise mieten. Mietbusse gibt es in der Größe von 8 - 80 Plätzen. Auf Wunsch nenne ich Ihnen Firmen, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe.

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PKW

Alle Vorteile des Reisebusses haben Sie selbstverständlich auch mit dem PKW. Elegant - und entsprechend auch im Preis anspruchsvoll - ist die Limousine mit Fahrer oder Fahrerin. Dazu kommt die Gästeführerin, und somit bleiben noch zwei, maximal drei Plätze für die Gäste. Es gibt auch Fahrer, die selbst als Gästeführer tätig sind, das heißt, dass sie während des Fahrens die Stadt erklären und auf alle Ihre Fragen eingehen. Fahrer und Führer in einer Person: das ist natürlich preislich günstiger. Überlegen Sie sich aber, ob Sie in der Lage wären, sowohl dem Verkehr die gebührende Aufmerksamkeit zu widmen als auch sich ganz auf das Gespräch zu konzentrieren - möglicherweise in einer Fremdsprache. Ganz abgesehen davon, dass ein Vorteil verlorengeht: der kurze Ausstieg, während der Fahrer im Auto wartet, denn nicht überall kann man unbeschwert im Halteverbot parken.

Die preiswertere Alternative zur Limousine ist das Taxi, speziell das Großraumtaxi für bis zu 6 Personen (also 5 Gäste + 1 Stadführerin)+ Fahrer. Insbesondere gibt es die Möglichkeit, mit dem Fahrer abzusprechen, dass man nur die Fahrten bzw. Zeiten bezahlt, wo man das Taxi tatsächlich in Anspruch nimmt. Man kann den Fahrer dann später wieder anrufen und um die nächste Fahrt bitten, zum Beispiel im Anschluß an einen längeren Museumsbesuch. Dies ist vor allem bei Gruppen sinnvoll, die aus vier (oder 5) Personen bestehen, und die zusammen mit der Gästeführerin nicht in ein "normales" Taxi passen. "Normale" Taxis für vier Personen kann man fast überall auf Zuruf erhalten.

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Öffentlicher Nahverkehr:
U-Bahnen, S-Bahnen, Busse, Straßenbahnen, Bootsfähren.

Sie staunen vielleicht, dass in Berlin auch Bootsfähren zum öffentlichen Verkehrsnetz zählen. Tatsächlich haben Sie für Touristen weniger Bedeutung, und wenn, dann eher im Sommer. Idyllisch: die Fahrt mit der Linie F21 über die Dahme von der Station "Zum Seeblick" zur "Großen Krampe" und dann weiter zur "Krampenburg".

Anders sieht es übrigen Verkehrsmitteln aus. Der größte Vorteil: ein Ticket gilt für alle, und das Netz ist sehrgut ausgebaut. Es gibt sogar etliche Nachtlinien.

Wenn Sie zuhause routiniert in der Nutzung der "Öffentlichen" sind, dann werden Sie sich auch in Berlin gut zurechtfinden. Ein bißchen Geschick zum Lesen der Pläne sollten sie schon haben, und vor allem sollten Sie auch auf Baustellen-Ansagen und-Tafeln achten. In Berlin wird nämlich überall gebaut, und das schließt eben auch Bus und Bahn ein. "Schienersatzverkehrt" und"Pendelverkehr" sind Begriffe, mit den die Berliner gelernt haben umzugehen. Aber keine Angst, es ist nicht so schlimm. Jedenfalls solange Sie deutsch lesen und verstehen können. Für unsere ausländischen Gäste wird es dann schon etwas komplizierter .......

Tickets: Vielleicht lohnt es sich für Sie, eine Tageskarte, eine Kleingruppenkarte oder auch die Welcomecard zu kaufen. Letztere ist 72 Stunden am Stück gültig und bietet viele Eintrittsermäßigungen für Museen. Achten Sie darauf, vor der ersten Fahrtg das Stempeln nicht zu vergessen, sonst sind Sie Schwarzfahrer, wenn auch ungewollt.

Und nun zum Thema Stadtführungen mit dem öffentlichen Nahverkehr. Das kann sinnvoll sein, vor allem, wenn es sich um kleine Gruppen handelt und generell um Personen, die gut zu Fuß sind. Jugendgruppen zum Beispiel. Zum einen ist es in der Regel preiswerter, weil Sie kein Fahrzeug anmieten müssen. Zum anderem erleben Sie Berlin aus einer ganz anderen Perspektive, nämlich aus der Perspektive der Berliner. Und die ändert sich von Stadtviertel zu Stadtviertel. Dazu hat einst das bekannte Grips-Theater sein noch bekannteres Stück "Linie 1" aus der Taufe gehoben.

Denken Sie daran: die Entfernungen sind in Berlin sehr groß, und mit den Öffentlichen braucht man meist länger als mit dem eigenen Fahrzeug - zumal, wenn das Hotel nicht zentral liegt. Außerdem bewegen sich Gruppen erfahrungsgemäß zu Fuß eher gemütlich. Daher rechne ich für ein Besichtigungsprogramm, das in etwa dem einer Busrundfahrt entspricht, etwa die doppelte Zeit ein.

Apropos: Es gibt in Berlin zwei Buslinien, die den Berlinbesucher an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbeiführen: Die Linie 100 und die Linie 200. Wenn Sie Glück haben, wird die Strecke von einem kenntnisreichen Busfahrer kommentiert - nach Lust und Laune. Sie können aber auch mit einer Erlebnisfahrt ins Unbekannte starten. Am besten eignet sich dafür eine der Straßenbahnen, die am Hackeschen Markt abfährt, zum Beispiel die Linie 53. Sie bringt Sie von Mitte durch den quirrligen Prenzlauer Berg bis ins beschauliche Pankow.

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Berlin zu Fuß

"Berje ham wa keene", sagt der Berliner, und die paar Hügel schafft hier jeder, ohne außer Atem zu kommen. Auch wenn unsere Hügel sich stolz "Berge" nennen - der Höhenunterschied zum Straßenniveau beträgt selten mehr als 30 Meter.

Insofern eignet sich Berlin gut für Spaziergänge, insbesondere für geführte Spaziergänge zu speziellen Themen. Außerdem gibt es jede Menge kleiner und großer Parks mit Bänken, wenn man eine Pause machen möchte. Bequeme Schuhe sollte man nach Möglichkeit dennoch tragen, denn man geht häufig auf altem Straßenpflaster oder unebenen Gewegplatten. Nicht gerade absatzfreundlich. Zwei Dinge sollten Sie außerdem beachten: An der Fußgängerampel nicht auf dem Fahrradweg auf Grün warten - die Fahrradfahrer kommen manchmal sehr schnell angeschossen . Und Respekt vor der Fläche um die 400 000 Straßenbäumen. Das ist der Lieblingsplatz der gassigehenden Hunde, und wenn Sie reingetreten sind, ist es zu spät.

Den typischen Flaneur, so wie sie ihn vielleicht aus der Literatur kennen, der eben spazierengeht und sich seinen Eindrücken überläßt - den werden Sie in der berliner City wohl kaum treffen. Der Berliner eilt von A nach B, und wenn er entspannen will, dann setzt er sich. Notfalls auch ins Auto.

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Schiffstouren

Es gibt eine ganze Reihe von Unternehmen, die Schiffstouren anbieten, hauptsächlich auf der Spree und dem Landwehrkanal. Wenn man sich nicht an den manchmal etwas eintönigen Kommentaren stört, sollte man sowas unbedingt mal mitmachen - schon allein, um das Bundeskanzleramt von der Rückseite zu sehen. Außerdem sind diese Fahrten recht erholsam, denn vom Wasser aus sieht man erst richtig, wie grün Berlin ist. Selbstverständlich lassen sich diese Boote auch chartern, mit Gästeführerin, die dann garantiert nicht vom Band spricht.

Die Saison beginnt im Mai und endet im Oktober, und die Hauptroute der Schiffe ist vom Nikolaiviertel zum Schloß Charlottenburg. Wer etwas mehr Zeit hat, der kann sich auch bis zur Ostsee bringen lassen, allerdings dann nur mit Vorbuchung.

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Fahrradtouren

Die Berliner sind passionierte Fahrradfahrer, sogar in der kalten Jahreszeit. Ein Grund dafür ist die relative einfache Mitnahme der Fahräder in U- Und S-Bahnen, neuerdings sogar in der Straßenbahn - gegen Bezahlung, versteht sich. Es gibt viele Fahrradwege in der Stadt, und dazu kommt eine Besonderheit: der Mauerradweg, entlang des früheren Grenzstreifens. Dies dürfte vor allem für Berlin-Besucher interessant sein. Zudem ist es einfach, sich ein Fahrrad zu mieten. Es gibt Fahrradstationen und überall die Mieträder der DB. Manche Hotels halten sogar kostenlos Fahrräder für ihre Gäste bereit.

Das Fahrrad ist eigentlich das ideale Forbewegungsmittel, um eine Stadt zu entdecken: man ermüdet nicht so leicht wie beim Spaziergang und kann doch jederzeit die Fahrt unterbrechen und zwischendurch das Fahrrad abstellen (anschließen nicht vergessen!). Außerdem kommt man in alle Winkel und Ecken.

Wunderschön sind Fahrradtouren ins berliner Umland, vor allem nach Potsdam. Dazu nutzt man die Fahradmitnahme in der S-Bahn oder im Regionalzug. Am besten man macht einen Tagesausflug daraus, mit reichlich Zeit für Besichtigungen und Einkehr in kleinen Gäststätten, wie man sie in den Wochenendsiedlungen findet. Durch die Schlossparks sollte man dann laut Parkordnung sein Fahrrad schieben .......

Eine Einschränkung. Am besten sind Fahrradausflüge in kleinen Gruppen bis zu 10 Personen. Aber auch da kann es schon schwierig werden, alle im gleichen Zug unterzubrigen, denn die Fahrradplätze sind sehr begehrt, vor allem im Sommer und und am Wochenende. Dies gilt insbesondere für die Regionalzüge.

Für lange Strecken nicht geeignet, doch als Fortbewegungsmittel in den warmen Monaten sehr beliebt sind die Fahrradrikschas, speziell gebaute Fahräder mit Anhänger und Regenschutz, die von einem athletischen Berliner oder einer Berlinerin fortbewegt werden und zwei Passagieren Platz bieten. Damit kann man sich mit aller Gemächlichkeit durch den Tiergarten vorbei an Blumenrabatten fahren lassen.

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Und anders

Reiten kann man vor allem im Grunewald. Für Skater werden an bestimmten Abenden zentrale Straßen reserviert. Und für Ihr Lauftraining eignet sich der zentrale Tiergarten. Zum Laufen und Skaten kommen Sie am besten beim Berlin-Marathon.

Sie können Berlin auch von oben betrachten: Mit dem Wasserflugzeug und vom Heißluftballon aus.

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www.see-berlin.de

Hannelore Fobo, Tel. ++ 4 9 / (0) 3 0 / 7 7 1 8 7 5 6, mobil/cellphone ++ 4 9 / (0) 1 7 7 / 7 7 1 8 7 5 6, Fax ++ 4 9 / (0) 3 0 / 7 7 1 8 6 8 9, email <halo.fobo@t-online.de>


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